hola amig@s
Mit der Präsentation und der Abgabe unserer über 50-seitigen Arbeit haben wir heute um genau 20.30 unser erstes Fach auf der Uni Zaragoza abgeschlossen, nämlich Política Social en la Unión Europea. Und das fühlt sich gut an!!
Vor 40-50 sehr aufmerksam zuhörenden Kollegen haben wir eine super Präsentation gehalten. Ok, für spanische Verhältnisse super. In Österreich hätten wir nicht einfach von unseren Zetteln ablesen können.... Von der PowerPoint Präsentation her waren wir von den 3 Gruppen her die beste *angeb*, weil die erste Gruppe total knallig-bunte mit Text überfüllte Folien hatte und die dritte Gruppe sich für ein ganz schlichtes Design entschied: weiße Folien ohne irgendwas.
Um den Abschluss zu feiern haben wir beschlossen uns das Fach morgen zu schenken (präsentieren ja nur die anderen, die wir sowieso nicht verstehen wegen Mordstempo?) um bei Christina zu kochen und uns dann einen Film anzuschauen. Ist schön, wenn wir 3 uns mal nicht nur zum Arbeiten treffen, sondern ganz ungezwungen und ohne Laptops.
Würde euch ja jetzt noch gerne über Portugal berichten, aber leider beginnt in 5 Minuten das Finale von FAMA. FAMA?! Kennt ihr nicht?!! vale. entonces... FAMA ist eine Tanzshow, die seit 4 Monaten läuft und fast täglich von Johanna und mir in unserer Mittagspause geschaut wurde. Es gab ca 10 Tanzpaare, die in einer Schule leben (ein bisschen Big Brother like) und jede Woche wurde ein Paar rausgewählt.
Gestern abend war schon eine große Show wo mein Lieblingspaar rausgeflogen ist und heute entscheidet sich welche PERSON von den letzten 4 Paaren gewinnt!! Very exciting, trust me!
Also gibt's dann entweder heute noch sehr spät einen Post über Portugal... ach nein, nach FAMA müssen Jo und ich noch einen großen Englisch Aufsatz für morgen schreiben, der zur Note zählt.
Keine Ahnung, wann ich wieder mal eine ruhige Minute habe...
Schreibt mir weiter Kommentare. Ich lieb das. Danke.
besos, vuestra Astrid
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Montag, 28. April 2008
Donnerstag, 10. April 2008
I'm still alive - más o menos
Don't worry, mich gibts noch. Bin nur vor lauter Uni- und Freizeitstress jetzt lange nicht zum bloggen gekommen, was mir sehr leid tut.
Wie ihr an der Uhrzeit erkennen könnt (ja, die stimmt!) wär es längst Zeit zu schlafen, aber die ganzen Arbeiten, die wir für die Uni zu machen haben halten mich wach.
Wir müssen nämlich in folgenden Fächern folgendes machen:
1. Política social en la UE (sozialpolitik in der eu): eine Arbeit über die Inmigrationspolitik in Österreich im europäischen Kontext UND eine Hausübung- nämlich einen Kommentar über die Pensionssysteme
deadline: Präsentation der Arbeit 28.4. als 2. Gruppe! Hausübung: Montag, 14.4.
2. Inglés (english): eher kleinere Hausübungen, dafür regelmäßig; außerdem müssen wir über den Film "American Beauty" irgendeine Gruppenarbeit schreiben
3. Psicología del trabajo (arbeitspsychologie): Eine Analyse des Arbeitsklimas, die wir anhand des Films "Philadelphia" machen (remember: Tom Hanks arbeitet als Anwalt, hat Aids...)
4. Trabajo academicamente dirigido (eine "akademisch-dirigierte" Arbeit): die brauchen wir für unsere fehlenden 1,8 ECTS. Diese Arbeit nervt am meisten, denn sie heißt: Analyse der Rolle der im Gesundheitsbereich tätigen NGOs. Ein Vergleich zwischen Spanien und Österreich, als spanisches Beispiel haben wir médicos del mundo (ärzte der welt) gewählt
5. Dirección de entidades no lucrativas (NPO Management): Hier müssen wir 2 Arbeiten abliefern. Eine Gruppenarbeit, die schleppend vorangeht. Meine Caritas-Gruppe ist nicht ganz so effektiv wie ich mir das wünschen würde. Was ich in der Einzelarbeit schreiben werde ist mir noch immer ein Rätsel. Wir sollten irgendwie den gesamten Lehrinhalt kritisch reflektieren oder so?! no sé
Tja also das alles bringt mich im Moment fast zum Nervenzusammenbruch.
Ok, so schlimm ist es auch nicht, denn es gibt ja noch die Wochenenden, die wir für Reisen nutzen.
Dieses fin de semana geht es ab nach Valencia mit dem Autobus. Freitag fahren wir um 10.00 in Zaragoza weg (kommen um ca. 15.00 in Valencia an) und am Sonntag müssen wir schon wieder um 17.00 zurück. Johanna, Kathi und ich fahren. Isabel eine Erasmusstudentin aus Polen kommt ev auch mit.
I think I better go to sleep now.
I am soo tired but beside that quite happy.
looking forward to your comments
astrid
PS.: Um euch neidisch zu machen: Wir waren heute um 20.00 laufen und da hatte es SAGE UND SCHREIBE 20° C. unbelievable! feels like summer!! :) i love it!
Wie ihr an der Uhrzeit erkennen könnt (ja, die stimmt!) wär es längst Zeit zu schlafen, aber die ganzen Arbeiten, die wir für die Uni zu machen haben halten mich wach.
Wir müssen nämlich in folgenden Fächern folgendes machen:
1. Política social en la UE (sozialpolitik in der eu): eine Arbeit über die Inmigrationspolitik in Österreich im europäischen Kontext UND eine Hausübung- nämlich einen Kommentar über die Pensionssysteme
deadline: Präsentation der Arbeit 28.4. als 2. Gruppe! Hausübung: Montag, 14.4.
2. Inglés (english): eher kleinere Hausübungen, dafür regelmäßig; außerdem müssen wir über den Film "American Beauty" irgendeine Gruppenarbeit schreiben
3. Psicología del trabajo (arbeitspsychologie): Eine Analyse des Arbeitsklimas, die wir anhand des Films "Philadelphia" machen (remember: Tom Hanks arbeitet als Anwalt, hat Aids...)
4. Trabajo academicamente dirigido (eine "akademisch-dirigierte" Arbeit): die brauchen wir für unsere fehlenden 1,8 ECTS. Diese Arbeit nervt am meisten, denn sie heißt: Analyse der Rolle der im Gesundheitsbereich tätigen NGOs. Ein Vergleich zwischen Spanien und Österreich, als spanisches Beispiel haben wir médicos del mundo (ärzte der welt) gewählt
5. Dirección de entidades no lucrativas (NPO Management): Hier müssen wir 2 Arbeiten abliefern. Eine Gruppenarbeit, die schleppend vorangeht. Meine Caritas-Gruppe ist nicht ganz so effektiv wie ich mir das wünschen würde. Was ich in der Einzelarbeit schreiben werde ist mir noch immer ein Rätsel. Wir sollten irgendwie den gesamten Lehrinhalt kritisch reflektieren oder so?! no sé
Tja also das alles bringt mich im Moment fast zum Nervenzusammenbruch.
Ok, so schlimm ist es auch nicht, denn es gibt ja noch die Wochenenden, die wir für Reisen nutzen.
Dieses fin de semana geht es ab nach Valencia mit dem Autobus. Freitag fahren wir um 10.00 in Zaragoza weg (kommen um ca. 15.00 in Valencia an) und am Sonntag müssen wir schon wieder um 17.00 zurück. Johanna, Kathi und ich fahren. Isabel eine Erasmusstudentin aus Polen kommt ev auch mit.
I think I better go to sleep now.
I am soo tired but beside that quite happy.
looking forward to your comments
astrid
PS.: Um euch neidisch zu machen: Wir waren heute um 20.00 laufen und da hatte es SAGE UND SCHREIBE 20° C. unbelievable! feels like summer!! :) i love it!
Sonntag, 30. März 2008
El norte de España
Hmm.. Was gibt es über meine Reise in den Norden Spaniens zu sagen...
Die Reise war gekennzeichnet von
- wenig Schlaf
- viel herum Gelaufe
- viel Gewarte
- schönen Städten
- Regen, Kälte und Wind
- netten, freundlichen Menschen.
Nach 10-stündiger Busfahrt sind wir Montag früh in A Coruña (liegt ganz oben im Nordwesten Spaniens am Atlantik) angekommen, wo wir Churros con Chocolate (=fettiges Spritzgebäck, das man in dickflüßigen Kakao eintunkt) zum Frühstück gegessen haben. Besichtigung der wunderschönen Stadt bei Sonnenschein, zu Mittag Tapas gegessen, abends weiter gefahren nach
Santiago de Compostela, Hauptstadt Galiciens und Ziel vieler Pilgerer. Die Stadt hat mich ein wenig enttäuscht. Erstens weil sie extrem touristisch ist: In der Gasse neben der Kathedrale reiht sich ein kitschiges Souvenirgeschäft ans andere. Zweitens weil es außer der Kathedrale nicht wirklich viel zu besichtigen gibt. Wir haben dort zwei Nächte in einem riesen Schlafsaal mit Stockbetten geschlafen. Miau, ein chinesischer Deutscher lag im Bett neben mir und hat mir die Ohren voll geschnarcht!! Miau ist übrigens sein chinesischer Nachname, seinen Vornamen kennen wir nicht, wäre laut ihm auch zu kompliziert um ihn richtig auszusprechen.
Mit Miau hatten wir immer viel Spaß. Jedes mal wenn wir durchgezählt haben ob auch alle da sind (jeder war eine Nummer, ich zB 22) warteten wir mit Spannung ob er auch zur richtigen Zeit 45 schrie. Miau kann nämlich nicht so gut spanisch, aber am Ende der Reise hatte er den Dreh raus und bekam jedes Mal Applaus von uns, wenn er nach der Nummer 44 seine 45 schrie ;)
Mittwoch nach dem Frühstück verließen wir Santiago, um nach ca. 3 Stunden in Oviedo anzukommen. Oviedo ist die Haupstadt Asturiens und ebenfalls sehr schön. Wir aßen in einem netten Restaurant gleich neben dem Fischmarkt zu mittag. Um 10 Euro gab's ein Mittagsmenü bei dem zur Auswahl stand:
Bohneneintopf oder Maccaroni mit Tunfischsoße als erster Gang
Fisch mit Kartoffel oder Kalbsschnitzel mit Pommes als zweiter Gang
Pudding oder so eine Topfencreme als Nachspeise
zu Trinken Wein und/oder Wasser
Jede Person, die vom Markt kam und durchs Lokal an uns vorbei ging sagte freundlich "Mahlzeit". Das hat mir sehr gefallen. Wieso können nicht alle Menschen so ungezwungen freundlich sein!?
In Oviedo waren wir in einer Sidreria. Eine Sidreria ist eine Bar, wo es hauptsächlich Sidra (=Apfelwein) zu trinken gibt. Dieser wird vom Kellner aus ca 1 Meter Entfernung ins Glas geschüttet. Man trinkt dann den Inhalt des Glases (der nicht viel ist) auf ex und lässt ein bisschen übrig. Dieses "Lackerl" schüttet man dann entweder auf den Boden - bei der Bar ist dafür extra eine Rinne in den Boden eingelassen - oder in einen Holztrog, der bei jedem Tisch steht. Das macht man, um das Glas zu waschen, denn dieses Glas teilt man sich mit allen Mittrinkenden!
Im Vergleich zum englischen Cider schmeckt dieser Sidra sehr sauer. Sidra ist sehr typisch für Galicien und Asturien.
Abends fuhren wir dann nach Llanes, weil das Übernachten in Oviedo zu teuer gewesen wäre. Llanes ist ein kleiner Ort am Meer gelegen und nach einmal mit dem Bus durchfahren hatten wir alles gesehen. Wir schliefen in zweier Zimmern und teilten uns mit einem zweiten Zweierzimmer das Bad - Luxus pur nach zwei Nächten im Schlafsaal und mit 1 geschlossenen Dusche für ungefähr 35 Frauen! Das Zimmer habe ich mir mit Nagwan geteilt. Nagwan stammt aus Kairo, ist die Freundin des hübschen Hauptorganisators der Reise und kann perfekt spanisch. Sie gibt Bauchtanzstunden hier in Zaragoza für Kinder und Frauen und unterrichtet auch noch arabisch. Kurz gesagt: Nagwan ist ein Tausendsassa!! Sie hat mich eingeladen einmal ihre Tanzstunden zu besuchen - na klar werde ich das machen!!
Das Highlight der Nacht in Llanes war, dass um 6 Uhr früh ein paar Betrunkene (ich nicht! Ich bin brav um 3 ins Bett gegangen) durchs Hostel gerannt sind und den Schlafenden die Decken weggerissen haben. Die Decken haben sie dann im Zimmer von zwei Deutschen deponiert, die darüber natürlich äußerst "happy" waren. ;-)
Nagwans Freund Carlos kam um uns zu warnen und uns zu beschützen. Unsere Decken wurden daher nicht geklaut, dafür aber wurde unser Zimmer zu einem kleinen Treffpunkt umfunktioniert. Einer der betrunkenen "Deckenräuber" machte sich in meinem Bett breit, ein anderer Deutscher kam auch vorbei, der Security fand ebenfalls immer wieder Gründe um bei uns herein zu schauen. Man muss anmerken: Der mitte 50-jährige Security war betrunken und machte zuvor noch mit dem ebenfalls betrunkenen (!) Busfahrer Späße!!
Ich fand das ganze am Anfang wenig lustig und wollte nur weiter schlafen, irgendwann gab ich das dann auf und musste über diese komische Situation lachen.
Donnerstag morgen ging's weiter nach Santander, Hauptstadt Kantabriens. Das Highlight erwartete uns hier zu Beginn: Unsere Unterkunft war ein Surferhaus DIREKT AM STRAND. Die Freundschaft mit Nagwan (Freundin des Hauptorganisators) bescherte mir das "Privileg" im Zimmer der Organisatoren zu schlafen, das ein Panoramafenster mit Blick aufs Meer und ein eigenes Bad hatte. Um 7.00 früh wünschte ich mir ich wäre in einem anderen Zimmer. Da sind die Organisatoren samt einem AEGEE-Mitglied aus Santander betrunken heimgekommen und der "Santanderer" beschloss sich ins freie Bett über mir zu legen und laut zu schnarchen!! Ich wäre ja brav mit 3 deutschen Mädels um 3.00 heim, wir konnten aber bis 4.30 nicht in das Hostel weil irgendeine dumme Griechin oder Französin vor uns heim ist (mit einem der 4 Schlüssel, die es gab), nach ihr zugesperrt hat und den Schlüssel mit in ihr Zimmer genommen hat und nicht dort versteckt hat wo es ausgemacht war!! so dumm!!!
Wir hätten ja am Strand geschlafen, wenn es nicht so kalt und nass gewesen wäre.
In Santander haben wir nach unserer obligatorischen City Tour auch noch eine Bootsrundfahrt gemacht (von der ich die Hälfte verschlafen habe, das Bootschaukeln ist wie das Busfahren - man wird sanft in den Schlaf gewiegt). Abends machten wir einen weiteren kleinen Spaziergang im strömenden Regen und danach aßen wir all-you-can-eat Barbecue und tranken Sangria um 12 Euro.
Nach 2,5 Stunden Schlaf und einem spärlichen Frühstück fuhren wir nach San Sebastián, die angeblich schönste Stadt Spaniens. Mir hat es sehr gut gefallen dort, obwohl ich finde dass Santander noch schöner war. Ich habe einmal gehört, dass es in Donostia (San Sebastían auf baskisch) verboten ist, die Wäsche zum trocknen aus dem Fenster zu hängen - das glaube ich sofort! Die Menschen dort waren alle recht hübsch angezogen, es gab auch viele teuere Geschäfte. Man merkte, dass die Menschen im Norden reicher sind. Es heißt Kantabrien und das Baskenland seien die reichsten Provinzen Spaniens. Die Landschaft dort hat mich stark an Österreich erinnert. Wälder, Berge ... UND dazu noch Meer: einfach kitschigtraumhaftschön!
Wer bis jetzt durchgehalten hat mit Lesen: respect!
Ich lass es jetzt eh sein. Nein, doch nicht. Muss euch doch noch sagen, wer aller gereist ist und wie sie waren. Also....
Spanier (unpünktlich), Franzosen (unfreundlich), Slowenierinnen (leicht unfreundlich), Deutsche (immer pünktlich,sehr nett), Griechen (laut, unpünktlich, fröhlich), Mexikaner (unpünktlich, eitel bis zum geht nicht mehr), Australier (nett, unkompliziert), Italierin (nett), Schwedin (nett), Deutsch-Chinese (siehe oben), nicht zu vergessen:
Österreicherin (nett, freundlich, pünktlich, unkompliziert) ;)))) *gggggg*
UND AUS
PS.: Fotos dazu links oben in der Slideshow
Die Reise war gekennzeichnet von
- wenig Schlaf
- viel herum Gelaufe
- viel Gewarte
- schönen Städten
- Regen, Kälte und Wind
- netten, freundlichen Menschen.
Nach 10-stündiger Busfahrt sind wir Montag früh in A Coruña (liegt ganz oben im Nordwesten Spaniens am Atlantik) angekommen, wo wir Churros con Chocolate (=fettiges Spritzgebäck, das man in dickflüßigen Kakao eintunkt) zum Frühstück gegessen haben. Besichtigung der wunderschönen Stadt bei Sonnenschein, zu Mittag Tapas gegessen, abends weiter gefahren nach
Santiago de Compostela, Hauptstadt Galiciens und Ziel vieler Pilgerer. Die Stadt hat mich ein wenig enttäuscht. Erstens weil sie extrem touristisch ist: In der Gasse neben der Kathedrale reiht sich ein kitschiges Souvenirgeschäft ans andere. Zweitens weil es außer der Kathedrale nicht wirklich viel zu besichtigen gibt. Wir haben dort zwei Nächte in einem riesen Schlafsaal mit Stockbetten geschlafen. Miau, ein chinesischer Deutscher lag im Bett neben mir und hat mir die Ohren voll geschnarcht!! Miau ist übrigens sein chinesischer Nachname, seinen Vornamen kennen wir nicht, wäre laut ihm auch zu kompliziert um ihn richtig auszusprechen.
Mit Miau hatten wir immer viel Spaß. Jedes mal wenn wir durchgezählt haben ob auch alle da sind (jeder war eine Nummer, ich zB 22) warteten wir mit Spannung ob er auch zur richtigen Zeit 45 schrie. Miau kann nämlich nicht so gut spanisch, aber am Ende der Reise hatte er den Dreh raus und bekam jedes Mal Applaus von uns, wenn er nach der Nummer 44 seine 45 schrie ;)
Mittwoch nach dem Frühstück verließen wir Santiago, um nach ca. 3 Stunden in Oviedo anzukommen. Oviedo ist die Haupstadt Asturiens und ebenfalls sehr schön. Wir aßen in einem netten Restaurant gleich neben dem Fischmarkt zu mittag. Um 10 Euro gab's ein Mittagsmenü bei dem zur Auswahl stand:
Bohneneintopf oder Maccaroni mit Tunfischsoße als erster Gang
Fisch mit Kartoffel oder Kalbsschnitzel mit Pommes als zweiter Gang
Pudding oder so eine Topfencreme als Nachspeise
zu Trinken Wein und/oder Wasser
Jede Person, die vom Markt kam und durchs Lokal an uns vorbei ging sagte freundlich "Mahlzeit". Das hat mir sehr gefallen. Wieso können nicht alle Menschen so ungezwungen freundlich sein!?
In Oviedo waren wir in einer Sidreria. Eine Sidreria ist eine Bar, wo es hauptsächlich Sidra (=Apfelwein) zu trinken gibt. Dieser wird vom Kellner aus ca 1 Meter Entfernung ins Glas geschüttet. Man trinkt dann den Inhalt des Glases (der nicht viel ist) auf ex und lässt ein bisschen übrig. Dieses "Lackerl" schüttet man dann entweder auf den Boden - bei der Bar ist dafür extra eine Rinne in den Boden eingelassen - oder in einen Holztrog, der bei jedem Tisch steht. Das macht man, um das Glas zu waschen, denn dieses Glas teilt man sich mit allen Mittrinkenden!
Im Vergleich zum englischen Cider schmeckt dieser Sidra sehr sauer. Sidra ist sehr typisch für Galicien und Asturien.
Abends fuhren wir dann nach Llanes, weil das Übernachten in Oviedo zu teuer gewesen wäre. Llanes ist ein kleiner Ort am Meer gelegen und nach einmal mit dem Bus durchfahren hatten wir alles gesehen. Wir schliefen in zweier Zimmern und teilten uns mit einem zweiten Zweierzimmer das Bad - Luxus pur nach zwei Nächten im Schlafsaal und mit 1 geschlossenen Dusche für ungefähr 35 Frauen! Das Zimmer habe ich mir mit Nagwan geteilt. Nagwan stammt aus Kairo, ist die Freundin des hübschen Hauptorganisators der Reise und kann perfekt spanisch. Sie gibt Bauchtanzstunden hier in Zaragoza für Kinder und Frauen und unterrichtet auch noch arabisch. Kurz gesagt: Nagwan ist ein Tausendsassa!! Sie hat mich eingeladen einmal ihre Tanzstunden zu besuchen - na klar werde ich das machen!!
Das Highlight der Nacht in Llanes war, dass um 6 Uhr früh ein paar Betrunkene (ich nicht! Ich bin brav um 3 ins Bett gegangen) durchs Hostel gerannt sind und den Schlafenden die Decken weggerissen haben. Die Decken haben sie dann im Zimmer von zwei Deutschen deponiert, die darüber natürlich äußerst "happy" waren. ;-)
Nagwans Freund Carlos kam um uns zu warnen und uns zu beschützen. Unsere Decken wurden daher nicht geklaut, dafür aber wurde unser Zimmer zu einem kleinen Treffpunkt umfunktioniert. Einer der betrunkenen "Deckenräuber" machte sich in meinem Bett breit, ein anderer Deutscher kam auch vorbei, der Security fand ebenfalls immer wieder Gründe um bei uns herein zu schauen. Man muss anmerken: Der mitte 50-jährige Security war betrunken und machte zuvor noch mit dem ebenfalls betrunkenen (!) Busfahrer Späße!!
Ich fand das ganze am Anfang wenig lustig und wollte nur weiter schlafen, irgendwann gab ich das dann auf und musste über diese komische Situation lachen.
Donnerstag morgen ging's weiter nach Santander, Hauptstadt Kantabriens. Das Highlight erwartete uns hier zu Beginn: Unsere Unterkunft war ein Surferhaus DIREKT AM STRAND. Die Freundschaft mit Nagwan (Freundin des Hauptorganisators) bescherte mir das "Privileg" im Zimmer der Organisatoren zu schlafen, das ein Panoramafenster mit Blick aufs Meer und ein eigenes Bad hatte. Um 7.00 früh wünschte ich mir ich wäre in einem anderen Zimmer. Da sind die Organisatoren samt einem AEGEE-Mitglied aus Santander betrunken heimgekommen und der "Santanderer" beschloss sich ins freie Bett über mir zu legen und laut zu schnarchen!! Ich wäre ja brav mit 3 deutschen Mädels um 3.00 heim, wir konnten aber bis 4.30 nicht in das Hostel weil irgendeine dumme Griechin oder Französin vor uns heim ist (mit einem der 4 Schlüssel, die es gab), nach ihr zugesperrt hat und den Schlüssel mit in ihr Zimmer genommen hat und nicht dort versteckt hat wo es ausgemacht war!! so dumm!!!
Wir hätten ja am Strand geschlafen, wenn es nicht so kalt und nass gewesen wäre.
In Santander haben wir nach unserer obligatorischen City Tour auch noch eine Bootsrundfahrt gemacht (von der ich die Hälfte verschlafen habe, das Bootschaukeln ist wie das Busfahren - man wird sanft in den Schlaf gewiegt). Abends machten wir einen weiteren kleinen Spaziergang im strömenden Regen und danach aßen wir all-you-can-eat Barbecue und tranken Sangria um 12 Euro.
Nach 2,5 Stunden Schlaf und einem spärlichen Frühstück fuhren wir nach San Sebastián, die angeblich schönste Stadt Spaniens. Mir hat es sehr gut gefallen dort, obwohl ich finde dass Santander noch schöner war. Ich habe einmal gehört, dass es in Donostia (San Sebastían auf baskisch) verboten ist, die Wäsche zum trocknen aus dem Fenster zu hängen - das glaube ich sofort! Die Menschen dort waren alle recht hübsch angezogen, es gab auch viele teuere Geschäfte. Man merkte, dass die Menschen im Norden reicher sind. Es heißt Kantabrien und das Baskenland seien die reichsten Provinzen Spaniens. Die Landschaft dort hat mich stark an Österreich erinnert. Wälder, Berge ... UND dazu noch Meer: einfach kitschigtraumhaftschön!
Wer bis jetzt durchgehalten hat mit Lesen: respect!
Ich lass es jetzt eh sein. Nein, doch nicht. Muss euch doch noch sagen, wer aller gereist ist und wie sie waren. Also....
Spanier (unpünktlich), Franzosen (unfreundlich), Slowenierinnen (leicht unfreundlich), Deutsche (immer pünktlich,sehr nett), Griechen (laut, unpünktlich, fröhlich), Mexikaner (unpünktlich, eitel bis zum geht nicht mehr), Australier (nett, unkompliziert), Italierin (nett), Schwedin (nett), Deutsch-Chinese (siehe oben), nicht zu vergessen:
Österreicherin (nett, freundlich, pünktlich, unkompliziert) ;)))) *gggggg*
UND AUS
PS.: Fotos dazu links oben in der Slideshow
Dienstag, 18. März 2008
Countdown
In ziemlich genau 28 Stunden gibt es große Familie Loidl reunion. Yipee!
Bis Freitag früh werden wir Zaragoza unsicher machen und dann geht's ab mit dem Mietauto (ein Opel Corsa) nach Madrid - für mich bis Sonntag Abend und für meine Familie bis Dienstag früh. Ich setze mich Sonntag um ca. 22.00 in den AVE (neu eröffneter Hochgeschwindigkeitszug) und düse in nur 1, 5 Stunden von der Hauptstadt nach Zaragoza, weil um 00:00 die viaje al norte de Espana (Reise in den Norden Spaniens) losgeht.
Diese Reise dauert also von Sonntag 23. März bis Freitag 28.3. und wird von AEGEE organisiert. AEGEE ist ein Verein, der verschiedenste Aktivitäten für Erasmus-Studenten veranstaltet. Zum Beispiel fand einmal eine Tapas-Tour statt, bei der wir natürlich dabei waren :-)
Wir besuchen folgende Städte im Nord-Westen Spaniens:
Bis dorthin steht aber noch einiges am Programm. Heute von 17.30 bis 21.00 hab ich wie immer Uni. Danach heißt es schnell heimgehen und fertig machen, denn um 22.00 steigt eine FIESTA in unserer WG. Der GRUND:
DIE HÄLFTE MEINER ZEIT HIER IN SPANIEN IST SCHON WIEDER UM!!!
Deshalb haben wir uns entschlossen eine kleine Halbzeit-Fete zu starten. Unsere Gästeliste samt Nationalität:
- Christina (für alle dies noch nicht wissen, sie studiert in Graz) und ihre beste Freundin AUT
- Andrés: studiert an der George Mason University in Washington D.C. mit Kathi; VENEZUELA
- Roberto: Freund und Mitbewohner von Andrés, die beiden haben uns Samstag lecker bekocht; PERU
- Natalie: studiert ebenfalls an der George Mason University; USA
- Rachel: studiert an der Militäruni Westpoint, kennen wir schon lange vom Intensivkurs; USA
- Catherine: the same as Rachel; USA
- Nagwan: haben wir bei der Tapas Tour kennengelernt, gibt Bauchtanzunterricht hier in Spanien! Sie fährt auch mit in den Norden *freu*; ÄGYPTEN
Einige haben leider abgesagt und von 3 haben wir noch keine Antwort erhalten.
Nachdem wir zur Zeit auch 6 Personen in der Wohnung sind (Laura,Astrid,Kathi,Kathis Schwester Vicky,Johanna, Johannas Freund Hannes) haben wir also full house!
Freu mich wie immer über eure Kommentare!
lg aus dem heute kalten,weil windigen Zaragoza
Astrid
PS.: Kleines Foto update darf natürlich nicht fehlen, damit ihr wisst von wem ich rede

v.u.l.n.r. Vicky, Christina, ich, Johanna am Donnerstag im Martinica

v.u.l.n.r. Andrés, Kathi, Dimitri, Vicky, Jo, Roberto, Christina
davor waren wir bei Christina Pizzaessen, denn die hat sogar ein Backrohr *neid*
In der Wohnung von Andrés und Roberto

Nach dem Essen: ein Verdauungsgetränk
Vor dem Essen: Salsaeinführung

Vicky y Andrés
Bis Freitag früh werden wir Zaragoza unsicher machen und dann geht's ab mit dem Mietauto (ein Opel Corsa) nach Madrid - für mich bis Sonntag Abend und für meine Familie bis Dienstag früh. Ich setze mich Sonntag um ca. 22.00 in den AVE (neu eröffneter Hochgeschwindigkeitszug) und düse in nur 1, 5 Stunden von der Hauptstadt nach Zaragoza, weil um 00:00 die viaje al norte de Espana (Reise in den Norden Spaniens) losgeht.
Diese Reise dauert also von Sonntag 23. März bis Freitag 28.3. und wird von AEGEE organisiert. AEGEE ist ein Verein, der verschiedenste Aktivitäten für Erasmus-Studenten veranstaltet. Zum Beispiel fand einmal eine Tapas-Tour statt, bei der wir natürlich dabei waren :-)
Wir besuchen folgende Städte im Nord-Westen Spaniens:
- Santiago de Compostela
- A Coruna
- Santander
- San Sebastián und
- Pamplona
Bis dorthin steht aber noch einiges am Programm. Heute von 17.30 bis 21.00 hab ich wie immer Uni. Danach heißt es schnell heimgehen und fertig machen, denn um 22.00 steigt eine FIESTA in unserer WG. Der GRUND:
DIE HÄLFTE MEINER ZEIT HIER IN SPANIEN IST SCHON WIEDER UM!!!
Deshalb haben wir uns entschlossen eine kleine Halbzeit-Fete zu starten. Unsere Gästeliste samt Nationalität:
- Christina (für alle dies noch nicht wissen, sie studiert in Graz) und ihre beste Freundin AUT
- Andrés: studiert an der George Mason University in Washington D.C. mit Kathi; VENEZUELA
- Roberto: Freund und Mitbewohner von Andrés, die beiden haben uns Samstag lecker bekocht; PERU
- Natalie: studiert ebenfalls an der George Mason University; USA
- Rachel: studiert an der Militäruni Westpoint, kennen wir schon lange vom Intensivkurs; USA
- Catherine: the same as Rachel; USA
- Nagwan: haben wir bei der Tapas Tour kennengelernt, gibt Bauchtanzunterricht hier in Spanien! Sie fährt auch mit in den Norden *freu*; ÄGYPTEN
Einige haben leider abgesagt und von 3 haben wir noch keine Antwort erhalten.
Nachdem wir zur Zeit auch 6 Personen in der Wohnung sind (Laura,Astrid,Kathi,Kathis Schwester Vicky,Johanna, Johannas Freund Hannes) haben wir also full house!
Freu mich wie immer über eure Kommentare!
lg aus dem heute kalten,weil windigen Zaragoza
Astrid
PS.: Kleines Foto update darf natürlich nicht fehlen, damit ihr wisst von wem ich rede

v.u.l.n.r. Vicky, Christina, ich, Johanna am Donnerstag im Martinica

v.u.l.n.r. Andrés, Kathi, Dimitri, Vicky, Jo, Roberto, Christina
davor waren wir bei Christina Pizzaessen, denn die hat sogar ein Backrohr *neid*

In der Wohnung von Andrés und Roberto

Nach dem Essen: ein Verdauungsgetränk
Vor dem Essen: Salsaeinführung

Vicky y Andrés
Donnerstag, 13. März 2008
Der aktuelle Stundenplan
| Monday | Tuesday | Wednesday | Thursday | Friday |
| 10.00-11.30 Psicology of work | ||||
| 11.00-12.30 Psicology of work | ||||
| 12.30-14.00 Sociology of Population | 12.30-14.00 Sociology of Population | 12.30-13.30 Psicology of work | ||
| 15.00-17.00 Management of NPOs | 15.00-17.00 Management of NPOs | |||
| 17.30-19.30 E | 17.30-19.30 E | |||
| 19.30-21.30 Social Policy in EU | 19.30-21.30 Social Policy in EU | |||
Mittwoch, 5. März 2008
Fast 2 Monate unter spanischer Sonne
Bin gerade etwas geschockt. Habe auf dem Kalender nachgezählt, dass wir am Sonntag schon 8 Wochen hier sind!!Das gibt's nicht. Die Zeit ist verflogen.
Als schon halb-Einheimische muss ich euch mal über Zaragoza berichten. Also aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Zaragoza
- ein einziges Hundeklo
- eine einzige Baustelle (eh klar, Expo! bin mir nicht sicher, ob alles fertig wird)
- ein einzig großer Kinderspielplatz und
- eine Ansammlung von extrem vielen Rauchern ist
Erklärungen: Also es ist Fakt, dass Hunde die Nummer 1 Haustiere sind in Spanien. Und nachdem es wenig Grünflächen gibt, findet man regelmäßig dog poo oder die Reste davon auf den Gehsteigen. soo eklig
Fakt ist auch, dass die Spanier Familienmenschen sind. Nachmittags (während der Siesta) oder am Wochenende sieht man die ganze Familie am Kinderspielplatz im Parque Grande. Auch oft sieht man Väter allein mit Kindern oder Väter allein beim Einkaufen im Supermarkt.
Anscheinend ist auch Fakt, dass in Spanien am meisten Menschen rauchen verglichen mit den anderen europäischen Ländern. Oft werden Rauchverbote einfach nicht beachtet. Die Cafes/Bars haben alle Schilder, ob rauchen dort erlaubt ist oder nicht. In den Bars ist es außerdem üblich, dass man alles am Boden fallen lässt. Das hab ich mir von einem Spanier erklären lassen: Man isst deswegen die Tapas im stehen, weil wenn was runterfällt, dann patzt man sich nicht an - es fällt halt einfach am Boden! Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen...
So und jetzt das aller ärgste:
Wenn man während dem Fortgehn aufs Klo muss, dann ist es ratsam eine zweite Person mitzunehmen, die das Klo bewacht, denn: Es gibt hier keine Schlösser an den Klotüren!! Das macht mir jedes mal schwer zu schaffen, ich versteh's einfach nicht!! Wenn wir schon bei dem Thema sind: Die Spanierinnen sehen es nicht als notwendig sich nach dem Klo gehen die Hände zu waschen. Die Waschbecken in der Uni zum Beispiel werden von genau 8 Mädels benützt -> den Erasmusstudentinnen :)
Als schon halb-Einheimische muss ich euch mal über Zaragoza berichten. Also aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Zaragoza
- ein einziges Hundeklo
- eine einzige Baustelle (eh klar, Expo! bin mir nicht sicher, ob alles fertig wird)
- ein einzig großer Kinderspielplatz und
- eine Ansammlung von extrem vielen Rauchern ist
Erklärungen: Also es ist Fakt, dass Hunde die Nummer 1 Haustiere sind in Spanien. Und nachdem es wenig Grünflächen gibt, findet man regelmäßig dog poo oder die Reste davon auf den Gehsteigen. soo eklig
Fakt ist auch, dass die Spanier Familienmenschen sind. Nachmittags (während der Siesta) oder am Wochenende sieht man die ganze Familie am Kinderspielplatz im Parque Grande. Auch oft sieht man Väter allein mit Kindern oder Väter allein beim Einkaufen im Supermarkt.
Anscheinend ist auch Fakt, dass in Spanien am meisten Menschen rauchen verglichen mit den anderen europäischen Ländern. Oft werden Rauchverbote einfach nicht beachtet. Die Cafes/Bars haben alle Schilder, ob rauchen dort erlaubt ist oder nicht. In den Bars ist es außerdem üblich, dass man alles am Boden fallen lässt. Das hab ich mir von einem Spanier erklären lassen: Man isst deswegen die Tapas im stehen, weil wenn was runterfällt, dann patzt man sich nicht an - es fällt halt einfach am Boden! Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen...
So und jetzt das aller ärgste:
Wenn man während dem Fortgehn aufs Klo muss, dann ist es ratsam eine zweite Person mitzunehmen, die das Klo bewacht, denn: Es gibt hier keine Schlösser an den Klotüren!! Das macht mir jedes mal schwer zu schaffen, ich versteh's einfach nicht!! Wenn wir schon bei dem Thema sind: Die Spanierinnen sehen es nicht als notwendig sich nach dem Klo gehen die Hände zu waschen. Die Waschbecken in der Uni zum Beispiel werden von genau 8 Mädels benützt -> den Erasmusstudentinnen :)
Dienstag, 4. März 2008
Emma in Zaragoza
Heute hat uns "Emma" erreicht. Es stürmt extremst und nachmittags hat es auch geregnet. Dieses Wetter sind wir definitiv nicht gewöhnt. Mussten zum ersten Mal unsere Regenjacken anziehen und seit langem wieder mal eine Haube aufsetzen, weils sonst zu kalt ist draußen. Es hat gefühlte -10 Grad! was tut sich sonst.....
....in der Uni: Waren bei unserer Koordinatorin, Tomasa, und haben mit ihr noch einmal die Arbeit abgeklärt, die wir schreiben um die fehlenden 1, 6 ECTS zu bekommen. Wir werden die Rolle von NGOs im Gesundheitsbereich in Spanien und in Österreich vergleichen und eine spanische NGO (medicos del mundo = ärzte der welt) beschreiben. Wir treffen uns am 3. April mit einer Sozialarbeiter dieser Organisation um sie zu interviewen und später werden wir uns die Arbeit dort genauer ansehn.
In Englisch haben wir die Zeiten wiederholt und eine knifflige Übung dazu gemacht, in der wir sogar 2 Fehler hatten! Schande über unser Haupt! ;-)
In Politica Social in der EU haben wir heute mit unserer Arbeit angefangen. Der Titel lautet: Die österreichische Sozialpolitik bezogen auf die Immigration - das Ganze im europäischen Kontext. Klingt blöd auf Deutsch übersetzt, scheint aber ganz interessant zu werden. Bin mit Jo und Christina (studiert Soziale Arbeit an der FH in Graz, kommt aus Braunau) in einer Gruppe.
In den anderen beiden Fächern haben wir einfach nur viel geschrieben.....anstrengend!
...in der WG: Gestern Abend hat uns unsere total nette Vermieterin besucht und die Miete eingehoben. Sie gab uns dafür extra eine computergeschriebene Bestätigung und Lauras Name war falsch geschrieben (unsere auch,aber uns wars egal). Es hat circa 5 Minuten gedauert, bis dann ihre 3 (!!) Vornamen richtig geschrieben waren. Mein Highlight dabei: Sie heißt Hubertina, von ihrem Onkel Hubert abgeleitet *gg* Das traut sie sich auch noch laut sagen!
...in der Wochenendplanung: Johanna und ich sitzen am Freitag ca um 9.00 im Bus nach Barcelona. Busticket ist zwar noch nicht gekauft, aber wir fahren fix. Die Vorfreude ist riiiieeesig. Den morgigen Tag werden wir der Barcelona-Planung widmen, denn wir haben FREI!
Mehr fällt mir nicht ein, war ein langer Tag und ich bin müde. Wir schauen uns jetzt noch "volver" auf DVD an, and then we call it a day.
Let me know what u are up to!
bussi & umarmung, kisses & hugs, beso y abrazo, puss och kram
eure
Astrid
....in der Uni: Waren bei unserer Koordinatorin, Tomasa, und haben mit ihr noch einmal die Arbeit abgeklärt, die wir schreiben um die fehlenden 1, 6 ECTS zu bekommen. Wir werden die Rolle von NGOs im Gesundheitsbereich in Spanien und in Österreich vergleichen und eine spanische NGO (medicos del mundo = ärzte der welt) beschreiben. Wir treffen uns am 3. April mit einer Sozialarbeiter dieser Organisation um sie zu interviewen und später werden wir uns die Arbeit dort genauer ansehn.
In Englisch haben wir die Zeiten wiederholt und eine knifflige Übung dazu gemacht, in der wir sogar 2 Fehler hatten! Schande über unser Haupt! ;-)
In Politica Social in der EU haben wir heute mit unserer Arbeit angefangen. Der Titel lautet: Die österreichische Sozialpolitik bezogen auf die Immigration - das Ganze im europäischen Kontext. Klingt blöd auf Deutsch übersetzt, scheint aber ganz interessant zu werden. Bin mit Jo und Christina (studiert Soziale Arbeit an der FH in Graz, kommt aus Braunau) in einer Gruppe.
In den anderen beiden Fächern haben wir einfach nur viel geschrieben.....anstrengend!
...in der WG: Gestern Abend hat uns unsere total nette Vermieterin besucht und die Miete eingehoben. Sie gab uns dafür extra eine computergeschriebene Bestätigung und Lauras Name war falsch geschrieben (unsere auch,aber uns wars egal). Es hat circa 5 Minuten gedauert, bis dann ihre 3 (!!) Vornamen richtig geschrieben waren. Mein Highlight dabei: Sie heißt Hubertina, von ihrem Onkel Hubert abgeleitet *gg* Das traut sie sich auch noch laut sagen!
...in der Wochenendplanung: Johanna und ich sitzen am Freitag ca um 9.00 im Bus nach Barcelona. Busticket ist zwar noch nicht gekauft, aber wir fahren fix. Die Vorfreude ist riiiieeesig. Den morgigen Tag werden wir der Barcelona-Planung widmen, denn wir haben FREI!
Mehr fällt mir nicht ein, war ein langer Tag und ich bin müde. Wir schauen uns jetzt noch "volver" auf DVD an, and then we call it a day.
Let me know what u are up to!
bussi & umarmung, kisses & hugs, beso y abrazo, puss och kram
eure
Astrid
Dienstag, 12. Februar 2008
un finde en la capital Madrid
Dieses WE war es endlich soweit und wir 3 Mädels haben uns auf den Weg nach Madrid gemacht. Samstag um 4.45 ging's los - dh wenig Schlaf aber was tut man nicht alles um Samstag um 8.30 im noch völlig verschlafenen, ruhigen Madrid anzukommen. Nach einem leckeren Frühstück im "typisch spanischen" Cafe Starbucks ;o) ging die Stadtbesichtigung los.
- Plaza Espana
- Palacio Real ("Königspalast, der von innen fast so beeindruckend ist wie von außen)
- Atocha, die Zugstation mit den Palmen drinnen
- Parque Retiro, wo wir eine Picknick-pause eingelegt haben
- Museo Reína Sofía (Picassos Guernica ist immer wieder eine Betrachtung wert)
- Gran Vía, DIE Einkaufsstraße
- Santiago Bernabeu, Madrids Fußballstadion wo Madrid am selben Abend 7:0 gegen Valladolid gewonnen hat
- Retiro, der Markt auf dem man 3 € Schuhe kaufen kann
- Hawaiano, die Vulcano-Cocktailbar (remember, Silli?) -> ich hab sie wieder gefunden, nach 4 Jahren *stolz bin*
- Maoz - ein vegetarisches Fastfoodlokal mit leckerem Essen
- Plaza Mayor
Sonntag um 19.00 mussten wir Madrid leider wieder verlassen. Mir hat es suuper gefallen dort, obwohl extrem viele Menschen (Touristen) auf den Straßen waren. Das Wetter war herrlich warm und somit auch unsere Stimmung.
Geschlafen haben wir übrigens in einem Hostel, dass uns Brent netterweise organisiert hat. Eigentlich wär das Zimmer für 2 Personen aber Kathi, Johanna und ich haben uns das größere Bett geteilt und Brent schlief im normal großen.
Eigentlich wollten wir bei einem amerikanischen Botschaft-Mitarbeiter, den die Amis kennen gratis übernachten. Aus dem wurde aber nix. Hat so aber auch super gepasst. Ich glaube Brent hat es auch super gefallen, eh klar mit 3 netten Mädels ;-)
Fotos seht ihr auf der rechten Seite.
Saludos. Astrid
- Plaza Espana
- Palacio Real ("Königspalast, der von innen fast so beeindruckend ist wie von außen)
- Atocha, die Zugstation mit den Palmen drinnen
- Parque Retiro, wo wir eine Picknick-pause eingelegt haben
- Museo Reína Sofía (Picassos Guernica ist immer wieder eine Betrachtung wert)
- Gran Vía, DIE Einkaufsstraße
- Santiago Bernabeu, Madrids Fußballstadion wo Madrid am selben Abend 7:0 gegen Valladolid gewonnen hat
- Retiro, der Markt auf dem man 3 € Schuhe kaufen kann
- Hawaiano, die Vulcano-Cocktailbar (remember, Silli?) -> ich hab sie wieder gefunden, nach 4 Jahren *stolz bin*
- Maoz - ein vegetarisches Fastfoodlokal mit leckerem Essen
- Plaza Mayor
Sonntag um 19.00 mussten wir Madrid leider wieder verlassen. Mir hat es suuper gefallen dort, obwohl extrem viele Menschen (Touristen) auf den Straßen waren. Das Wetter war herrlich warm und somit auch unsere Stimmung.
Geschlafen haben wir übrigens in einem Hostel, dass uns Brent netterweise organisiert hat. Eigentlich wär das Zimmer für 2 Personen aber Kathi, Johanna und ich haben uns das größere Bett geteilt und Brent schlief im normal großen.
Eigentlich wollten wir bei einem amerikanischen Botschaft-Mitarbeiter, den die Amis kennen gratis übernachten. Aus dem wurde aber nix. Hat so aber auch super gepasst. Ich glaube Brent hat es auch super gefallen, eh klar mit 3 netten Mädels ;-)
Fotos seht ihr auf der rechten Seite.
Saludos. Astrid
Samstag, 2. Februar 2008
el "finde" (von fin de semana = Wochenende)
Hola chicos y chicas!
Es ist Zeit für ein kleines Wochenendupdate. Letztes Wochenende hat das doofe Internet nicht funktioniert und deswegen konnte ich euch nicht berichten, dass wir SAMSTAG in dem Einkaufszentrum Gran Casa circa 5 Stunden verbracht haben. Claro, wir mussten doch von oben nach unten jeden Shop auschecken. Fazit: viel gekauft, aber weil Rebajas (=sale) sind, wenig Geld gebraucht ;-) Herz, was willst du mehr!? *g*

SONNTAG: Spaziergang im superschönen Park:

Dieses finde steht im Zeichen der Wohnungseinweihungsfeier. Wir haben alle unsere neuen Freunde eingeladen und müssen jetzt einkaufen gehen und die Wohnung putzen.
Nächstes finde fahren wir nach Madrid.
Hasta luego!
Besos mil! Astrid
Es ist Zeit für ein kleines Wochenendupdate. Letztes Wochenende hat das doofe Internet nicht funktioniert und deswegen konnte ich euch nicht berichten, dass wir SAMSTAG in dem Einkaufszentrum Gran Casa circa 5 Stunden verbracht haben. Claro, wir mussten doch von oben nach unten jeden Shop auschecken. Fazit: viel gekauft, aber weil Rebajas (=sale) sind, wenig Geld gebraucht ;-) Herz, was willst du mehr!? *g*

SONNTAG: Spaziergang im superschönen Park:

Dieses finde steht im Zeichen der Wohnungseinweihungsfeier. Wir haben alle unsere neuen Freunde eingeladen und müssen jetzt einkaufen gehen und die Wohnung putzen.
Nächstes finde fahren wir nach Madrid.
Hasta luego!
Besos mil! Astrid
Mittwoch, 30. Januar 2008
Fiesta de San Valero

Smile, you are in Zaragoza!
Gestern war echt jede/r Zaragozaner/in unterwegs, denn gestern war Fiesta de San Valero - das Fest für den Stadtpatron an dem alles zu hat außer Bäckereien, Blumengeschäfte und Cafehäuser. Es versammeln sich alle auf dem Plaza de Pilar, dem Platz vor der riesen großen Pilarkathedrale. Dort wird dann Roscón (=ein Brandteigkranz mit Schlagobers gefüllt) gegessen und außerdem stellen sich die Leute an um gratis in Museen zu gehen, die normal was kosten und um das Rathaus anzusehen, dass nur am 29. Jänner jedes Jahr seine Türen für die Öffentlichkeit aufmacht. Wir waren natürlich dabei! Im Rathaus, in der Kathedrale La Seo, nur das Roscónessen haben wir leider verpasst.
Plaza Pilar | Ayuntamiento (=Rathaus) | unser kleiner Roscón
Muss jetzt schnell auf die Uni - mit unserer Koordinatorin sprechen.
Später gehts weiter
adiós
astrid
Samstag, 19. Januar 2008
en la cama (=im Bett)
Hola amigos!
Ich fühl mich von der Welt abgeschottet. Seit gestern 15.00 hüte ich in das Bett, da mein Magen nicht mitspielt. Das Bettgeliege wird nur unterbrochen durch Aufsuchen des gottseidank sehr nahe gelegenen WCs. Das heißt ich konnte gestern nicht in den Kurs gehen und auch die Tapas-Tour mussten Kathi und Johanna ohne mich machen. Als sie mir dann berichteten, dass sie unwissentlich Leber gegessen haben, ist mir natürlich sofort wieder schlecht geworden. Heute wäre eine Stadtbesichtigung geplant und abends dann Essen und Fortgehn mit den 4 Amerikanern. Das werde ich wohl auch auslassen müssen :(
Das Schlimmste an meiner Magenverstimmung ist: Es ist soooo warm draußen (gestern 18°), dass man mit Ballerinas herumlaufen kann und ich trau mich das Zimmer nicht verlassen.
Ich fühl mich von der Welt abgeschottet. Seit gestern 15.00 hüte ich in das Bett, da mein Magen nicht mitspielt. Das Bettgeliege wird nur unterbrochen durch Aufsuchen des gottseidank sehr nahe gelegenen WCs. Das heißt ich konnte gestern nicht in den Kurs gehen und auch die Tapas-Tour mussten Kathi und Johanna ohne mich machen. Als sie mir dann berichteten, dass sie unwissentlich Leber gegessen haben, ist mir natürlich sofort wieder schlecht geworden. Heute wäre eine Stadtbesichtigung geplant und abends dann Essen und Fortgehn mit den 4 Amerikanern. Das werde ich wohl auch auslassen müssen :(
Das Schlimmste an meiner Magenverstimmung ist: Es ist soooo warm draußen (gestern 18°), dass man mit Ballerinas herumlaufen kann und ich trau mich das Zimmer nicht verlassen.
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